|
Der Bach Ihme,
welcher als Grenze zwischen Devese und dem hannoverschen Stadtteil Wettbergen
fließt wird im Sprachgebrauch oft als Landwehr bezeichnet.
Als Landwehren bezeichnet man mittelalterliche Grenzsperren, die aus Wällen
und Gräben oder dichten Gestrüpp bestanden. Aber auch der Bach
war damals eine natürliche Landwehr. Die Wege wurden mit einer Grenzsperre
abgeriegelt.
Das wesentliche Hindernis bei einer Wegsperre waren aber die Hecken und
Gebüsche.
Ausgaben, für die Unterhaltung dieser Landwehren werden unter anderem
im Schoßbuch der Stadt Hannover von 1386 erwähnt.
Seiner Zeit stand da wo heute die Landwehrschänke liegt die Mortmühle,
also eine Mühle.
|